Der Wasserstand

«Der Raum stand unter Wasser.»

Mit einem Hellraumprojektor wird eine rechteckige Fläche an die Wand projiziert. Durch die Linie, die den ehemaligen Wasserstand zeigt, wird die Lichtfläche in einen hellen und einen dunklen Bereich getrennt. Ein Bild entsteht. Keine Fotografie, sondern das, was da ist beziehungsweise war. Ein kleiner Lautsprecher spielt leise Wassergeräusche ab und erinnert an die Zeit, als die Filteranlage noch in Betrieb war. Der Raum stand unter Wasser, bis zu der Linie gefüllt.
Mit einem Beamer stellen wir grafisch das Wasser dar. Eine graue projizierte Fläche sinkt getreu der damaligen Sickerungsgeschwindigkeit. Um exakt 3.27 mm pro Minute. Die Fläche ist mit der Software After Effects animiert und wird in einer Endlosschleife abgespielt.