«Memory Mappings sind Abbildungen der Erinnerung, die in die Gegenwart eingeblendet (gemappt) werden. Der englische Begriff «Memory Mapping» bezeichnet in der Computertechnik die sogenannte Speichereinblendung. Aktuelle Eindrücke werden immer wieder überblendet von vergangenen Bildern.
In dieser Weise wird jeweils ein fremder Ort dem gewohnten Alltag gegenübergestellt. Es sind schnelle Notationen auf Basis einer bestimmten Fragestellung: Was nehme ich in der Fremde wahr? Welche Dinge sehe ich? Wie geht mein Bildspeicher mit den neuen Bildern um?
Innerhalb meiner Untersuchung zur Reisedokumentation mit «Hier & Dort » frage ich: Was nehmen wir in der Fremde wirklich als fremd wahr und was assoziieren wir mit anderen, bekannten Eindrücken. «Ah, das sieht aus wie in Neuseeland. Oh schau, die gibt es in Schweden doch auch.»