«Journey Mapping» steht für ein multimediales Dokumentationsformat einer Reise. Es handelt sich um eine installative Darstellung, die das eigene Unterwegssein erzählt und Reiseerlebnisse vermittelt.
Geschichten bauen
Mit voller Aufmerksamkeit bin ich unterwegs. So, dass ich mein langsames Tempo selbst bestimmen und mich von Spontanem leiten lassen kann. Ich stelle mir die Fragen: Was können wir festhalten? Wieso wollen wir überhaupt festhalten? Ich sammle eine Fülle an Material beziehungsweise sinnliche Wahrnehmungen. Das Ziel dabei ist, mit der analogen Kamera, dem Aufnahmegerät und Notizen, die Umgebung und Ereignisse in ihrer Schönheit, Kraft oder Information ungefiltert und echt aufzunehmen.
Assoziative Karte
Zurück von der Reise sichte ich das Material. Indem ich die verschiedenen Dinge miteinander in Verbindung bilde ich daraus «Beiträge» – multimediale Kurzgeschichten.
Die Beiträge werden auf eine Karte übersetzt. Die Kurzgeschichten sind auf der illustrierten Abbildung der Umgebung verortet – so wie ich sie wahrgenommen habe. Eine künstlerische Darstellungsweise von assoziativer Kartografie. Aus einer Mischung von verschiedenen Wahrnehmungen und Emotionen zeige ich meine ganz persönlichen, fragmentarisch gesammelten Reiseeindrücke.